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GREEN MARATHON.

BE A RECYCLIST.

Mit recyceltem Ruß (rCB) aus dem Schwalbe Recyclingsystem. Deine Altreifen kannst du in Deutschland bei teilnehmenden Fachhändlerinnen und Fachhändlern zurückgeben.

Der Green Marathon war 2023 der erste Fahrradreifen mit recyceltem Ruß (rCB) aus zurückgenommenen Fahrradreifen.

Mit fair gehandeltem Naturkautschuk (Fair Rubber e. V.). Der fair gehandelte Kautschuk wird per Massenbilanz über die Lieferkette zugeordnet, nicht physisch dem einzelnen Reifen.

Mit 80 % recycelten und nachwachsenden Rohstoffen (Anteil am Gesamtgewicht), davon 30 % recycelt und 50 % nachwachsend

NEW RESPONSIBILITY - SAME RELIABILITY

Der neue Green Marathon steht seinem Vorgänger in nichts nach. Genieße eine optimierte Fahr-Performance bei gewohnt hoher Laufleistung.

PANNENSCHUTZ, LAUFLEISTUNG UND RECYCELTE MATERIALIEN

Der Green Marathon war 2023 der erste Fahrradreifen mit recyceltem Ruß (rCB) aus zurückgenommenen Fahrradreifen.

  • Mit 80 % recycelten und nachwachsenden Rohstoffen (Anteil am Gesamtgewicht), davon 30 % recycelt und 50 % nachwachsend – darunter recycelter Ruß (rCB) aus dem Schwalbe Recyclingsystem
  • Mit fair gehandeltem Naturkautschuk (Fair Rubber e. V.). Der fair gehandelte Kautschuk wird per Massenbilanz über die Lieferkette zugeordnet, nicht physisch dem einzelnen Reifen.
  • Sehr guter Pannenschutz dank GreenGuard
  • Modernes und sportliches Profildesign
  • Empfehlung für Bikes und E-Bikes
  • Ausgezeichnet mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Produkt 2025 in der Kategorie "Zweiräder" und dem Bundespreis Ecodesign 2024 in der Kategorie „Produkt“

ZUM PRODUKT

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GREEN MARATHON MIT RECYCELTEN UND NACHWACHSENDEN ROHSTOFFEN

ÖKOBILANZ FÜR DEN GREEN MARATHON

Schwalbe hat eine detaillierte Ökobilanz zur Quantifizierung der Umweltwirkungen des Green Marathons vorgestellt. Das Ergebnis: Mit 1,43kg CO2-Äquivalente (CO2eq)* spart der Green Marathon insgesamt 41% CO2eq im Vergleich zu seinem Vorgängermodell ein. Erstellt wurde die Ökobilanz auf Basis streng wissenschaftlicher Kriterien und unter Einhaltung der gängigen Normen. Dafür hat sich Schwalbe sowohl mit Lieferanten als auch Vor-Lieferanten eng ausgetauscht und entsprechende Daten erhoben. Mit der Ökobilanz wurde ein Product Carbon Footprint (PCF) errechnet. Der überwiegende Teil der Emissionen entfällt mit insgesamt 62% auf die Rohstoffe.

* Die Kalkulation beruht auf der meistverkauften Reifengröße (40-622 mit jeweils 810 Gramm Gewicht für beide Modelle), der exakte Wert variiert bei anderen Reifengrößen.

Detailinfo zur Berechnung

FAQ GREEN MARATHON

CO2-Ersparnis / Recycling / Kreislauf

Die Abkürzung rCB steht für recovered Carbon Black – das ist recycelter Ruß. Er wird aus gebrauchten Reifen gewonnen. Im Recyclingprozess bei unserem Partner Pyrum Innovations werden die Reifen mechanisch aufbereitet (zerkleinert) und dann in einem thermochemischen Verfahren, der sogenannten Pyrolyse, recycelt. Heraus kommt u.a. Pyrolysekoks, der dann zu rCB weiterverarbeitet wird. Das rCB haben wir nun erstmals in der Produktion eines neuen Reifens genutzt. Der komplette Recyclingprozess wird hier erläutert: https://www.schwalbe.com/recycling-system/

Das rCB ersetzt neuen, fossil hergestellten Ruß (vCB = virgin Carbon Black). Der Ruß fungiert in der Gummimischung als Füll- und Verstärkerstoff, der gleichzeitig die dynamischen Eigenschaften des Reifens (Abrieb, Rollwiderstand, Nassgrip) beeinflusst und zur Farbgebung dient.

Ein Großteil des weltweit genutzten virgin Carbon Blacks, oder Industrierußes, wird durch das so genannte Furnace Verfahren hergestellt. Dabei werden fossile Rohstoffe (Erdöl und Erdgas) auf Temperaturen weit über 1000 Grad °C erhitzt und schlagartig abgekühlt. Als Produkt dieses energie- u. emissionsintensiven Prozesses entsteht virgin Carbon Black.

Wir produzieren unsere Reifen und Schläuche bereits seit Gründung der Marke Schwalbe im Jahr 1973 in enger Partnerschaft mit dem südkoreanischen Familienunternehmen Hung-A in Südostasien. Damit liegen unsere Werke dort, wo auch fast alle Rohstoffe und Materialien zuhause sind – diese werden überwiegend in Asien gewonnen. Durch eine Produktion in Deutschland würden unsere Transportemissionen um das dreieinhalbfache steigen (kalkuliert auf Basis der Emissionsfaktoren der EN 16258 und des Global Logistics Emissions Council (GLEC) und Bezugnahme der ecoinvent 3.6 Datenbank, Stand 2022). Hinzu kämen die Transporte zu den Herstellern, die überwiegend ebenfalls in Asien assemblieren. Für das Klima würde sich eine Verlagerung des Produktionsstandorts nicht rechnen. Gleichzeitig gibt es weitere Vorteile unserer 50 Jahre währenden Partnerschaft mit Hung-A: Wir kennen nicht nur die Leute und Prozesse bestens, sondern haben auch sehr hohe Arbeits-, Menschenrechts-, Umwelt- und Qualitätsstandards an unseren Produktionsstandorten. Sowohl in Vietnam als auch in Indonesien steht jeweils ein Schwalbe-Werk. Hinzu kommt, dass das Know-how in der Kautschukindustrie in beiden Ländern hervorragend ist.

Rohstoffe

Zum aktuellen Zeitpunkt ist der Anteil von 80% recycelten bzw. nachwachsenden Rohstoffen das Maximum, das möglich ist. Dass überhaupt ein solcher Anteil möglich ist, haben wir durch unsere jahrelange Forschungs- und Entwicklungsarbeit geschafft. Aktuell beziehen wir das größtmögliche Angebot an recycelten und nachwachsenden Rohstoffen mit ein. Eine weitere Erhöhung des Anteils ist unser Ziel – aktuell ist dafür das Angebot an umweltfreundlichen und/oder recycelten Materialien allerdings noch nicht ausreichend. Wir hoffen, dass Technik und Entwicklung weiter so voranschreiten, dass sich das bald ändert.

Im Green Marathon werden Naturkautschuk, recyceltes Gummi, recycelter Ruß (rCB) aus dem Schwalbe Recycling System, recycelter Stahl und Silica aus Reisschalenasche verarbeitet.

Der Anteil an recycelten Bestandteilen liegt bei rund 30%, weitere 50 % sind nachwachsend.

Das ist die harte Nuss, die wir für den Marathon erstmals geknackt haben – vor allem dank umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit und langjähriger Erfahrung. Grundsätzlich gilt: Wenn wir ausschließlich Schwalbe-Produkte zurückführen würden, wäre der Recyclinganteil in unseren Produkten noch höher. Dadurch, dass wir alle Marken zurücknehmen, treffen wir auf unterschiedliche Qualitätsstandards. Da für uns die hochwertige Schwalbe-Qualität absolute Priorität hat, ermitteln wir durch unzählige Tests den maximal möglichen Anteil, der dafür garantiert, dass es keine Qualitätseinbußen gibt. Das sind bei unseren Schläuchen aktuell rund 20 Prozent. Wir verfolgen aber natürlich das Ziel, den Anteil an Recyclingmaterial weiter zu erhöhen.

Den Fair Rubber e.V. kann man mit dem Fair Trade-Siegel für Kaffee vergleichen – nur für Naturkautschuk. Durch unsere Mitgliedschaft im Fair Rubber e.V. zahlen wir eine zusätzliche Prämie von 0,50 € für jedes Kilogramm Kautschuk, das wir von zertifizierten Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie von Zapferinnen und Zapfer kaufen. Das entspricht etwa einem Drittel des aktuellen Weltmarktpreises. Diese finanzielle Unterstützung kommt direkt bei den Menschen am Beginn unserer Lieferkette an und ihnen zugute. Was mit den Prämien gemacht wird, entscheiden sie selbst – so werden ihre Lebensumstände verbessert indem bspw. Schulen vor Ort saniert werden, um Kindern den Zugang zur Bildung zu ermöglichen.

Leider sind die Kapazitäten von Fair Rubber in Indonesien aktuell noch nicht so weit, dass dies möglich ist. Wir haben den Anteil von Fair Rubber allerdings bereits enorm gesteigert – nur so konnten wir weitere Modelle damit ausstatten und auch den Marathon damit produzieren. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Kapazitäten noch weiter zu erhöhen, um immer mehr Produkte mit Fair Rubber produzieren zu können. Und um noch mehr Menschen vor Ort mit der Prämie direkt zu unterstützen.

Wir haben intensiv und lange geforscht, um zu garantieren, dass wir trotz des hohen Anteils an recycelten und nachwachsenden Materialien weiterhin die Langlebigkeit garantieren können, für die der Marathon steht. Und auch bei den Fahreigenschaften sind wir keinerlei Kompromisse eingegangen. Damit haben wir etwas Großes geschafft, denn oftmals haben recycelte Materialien eine geringere Qualität als neue Materialien. Wir entwickeln die Recyclingtechnologien gemeinsam mit unseren Partnern kontinuierlich weiter, um den Anteil des Materials auch bei anderen Reifen in Zukunft weiter zu erhöhen – und die Produktqualität gleich hoch bleibt.

Der Marathon bleibt der Pionier in Sachen Langlebigkeit. Er macht keinerlei Kompromisse in Sachen Laufleistung, Haftung und Sicherheit. Das Credo von Schwalbe ist stets die Kombination gleichbleibend hoher Qualität, maximaler Sicherheit für den Nutzer und dem maximal möglichen Einsatz von recycelten und nachwachsenden Ressourcen.