ERWIN SIKKENS FÄHRT GRAVEL TRIBUTE TOUR AN DER MOSEL


AUF DEN TAG GENAU 40 JAHRE NACH MOSEL-RADTOUR SEINER GROSSELTERN

Als Erwin Sikkens* im Haus seiner Großmutter ein 40 Jahre altes Dokument in die Hände fiel, war die
Sache für ihn sofort klar: Er musste aufs Rad. Gefunden hatte er die originale Stempelkarte der 5. Internationalen Mosel-Radtour vom 20. September 1981, organisiert vom RV Schwalbe Trier 1932 e.V. 
Die Tour – ausgehend vom Dorf Ehrang über 115 Kilometer durch das Moseltal – hatte damals seine ganze Familie auf dem Rennrad absolviert: Oma, Opa, seine Eltern. Und die sind der Grund, warum der Niederländer selbst ein passionierter Radfahrer und Gravel-Abenteurer geworden ist. Also nutzte er das historische Fundstück als Vorlage, um die Route als Gravel Tribute selbst zu fahren – und zwar nicht genau die originale Strecke von damals, sondern seine ganz eigene Version der Mosel-Radtour, die mit den damaligen Rennrädern selbstverständlich nicht möglich gewesen wäre. Aber Erwin Sikkens hat einige entscheidende Wegpunkte der originalen Route integriert, sodass der Geist der damaligen Strecke aufrecht erhalten bleibt.
„Die Geschichte hat als Fundstück im Schrank meiner Großmutter angefangen und ist nun zu einer Inspiration für eine tolle Gravel-Tour geworden. Gleichzeitig ist es auch eine Hommage an meine sportliche und fahrradverrückte Familie, die solch eine Tour schon in den 80er Jahren auf Stahlrädern und in Wolltrikots gefahren ist. Das unterstreicht für mich den zeitlosen Geist des Radfahrens“, erzählt Sikkens.

Gemeinsam mit zwei Freunden ging es für Sikkens am 20. September 2021 – exakt 40 Jahre später – los mit der Gravel Tribute Tour. Nach dem Start in der Nähe von Trier war die Mosel der Wegweiser – sehr schnell ging es allerdings hoch in die Weinberge und auf die Schotterwege. Bei besten Wetterbedingungen wurden die drei bei jeder Steigung mit einzigartigen Aussichten auf das Flusstal belohnt. Auf halber Wegstrecke ließen Sikkens und seine Begleiter die Mosel hinter sich und bogen – genau wie die Originalroute von 1981 – in nordwestliche Richtung nach links ab. Auf dem Rückweg wartete als Kontrast eine neue Welt mit Feldern und vor allem Wäldern – und eine wohlverdiente Pause an der Minheimer Schutzhütte. Die Tour ging schließlich wieder zurück nach Trier zum Startpunkt, am Ende waren 113 Kilometer mit rund 2.000 Höhenmetern absolviert. 

Schwalbe hat nicht nur die komplette Tour begleitet, sondern auch Erwin und seine Großmutter zu Hause besucht.


*Erwin Sikkens ist ein niederländischer Radfahrer, der seit vielen Jahren Radsportfans auf seine Abenteuer mitnimmt. Neben einem Instagram-Account unterhält der 34-Jährige einen sehr erfolgreichen niederländischen Radfahrabenteuerblog.

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SCHWALBE | Ralf Bohle GmbH
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