Schwalbe meldet Rekordumsatz

Mit dem anhaltenden E-Bike-Boom und einem positiven Fahrradklima im Rücken erwirtschaftete Fahrradhersteller Schwalbe (Reichshof bei Köln) mit 206 Mio. Euro einen Rekordumsatz, ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Dem Fahrrad als Verkehrsmittel steht eine grandiose Zukunft bevor! Noch nie standen die Vorzeichen dafür so gut wie jetzt. Damit diese Dynamik, die von den Radfahrern selbst kommt, anhält, muss der Ausbau zu einer besseren Fahrradinfrastruktur mit ähnlichem Schwung weitergehen“, sagt Frank Bohle, Geschäftsführer der Ralf Bohle GmbH, dem Hersteller der Schwalbe-Reifen. In einem erneut herausragenden Jahr für die gesamte Fahrrad-branche steigerte die Bohle-Gruppe ihren Umsatz auf 206 Mio. Euro, nach 187 Mio. im Vorjahr. Auch zuvor verzeichnete das 1922 gegründete Familienunternehmen aus Reichshof bei Köln kräftige Zuwachsraten, ausgehend von 104 Mio. Euro im Jahr 2009. „Alle Disziplinen des Radfahrens mit sicheren, langlebigen Reifen auszustatten – ob Pendler, Mountainbiker, Rennradprofi, E-Biker oder Radreisende – daran arbeiten wir bei Schwalbe mit Leidenschaft und Innovationskraft“, betont Frank Bohle. Dazu gehört aktuell der Marathon E-Plus, mit dem Schwalbe seine bewährte „unplattbar“-Technik jetzt auch gezielt für das E-Bike anbietet. Oder der neue Air Plus-Schlauch, der durch seine Gummimischung aus reinem Butyl-Kautschuk und mit erhöhter Wandstärke die Luft deutlich länger hält als herkömmliche Fahrradschläuche.

Schritt für Schritt in Richtung Nachhaltigkeit
Als Anbieter von Produkten für eine emissionsfreie Mobilität sieht sich Schwalbe darüber hinaus in der Verantwortung, auch selbst nachhaltig zu handeln. Nach dem ersten und bisher einzigen Schlauchrecyclingsystem auf dem Markt, der Gummimischung Green Compound und dem Pannenschutz GreenGuard – jeweils mit Recyclinganteilen, beziehungsweise aus nachhaltigen Rohstoffen gefertigt – stellt Schwalbe seinen Messeauftritt sowie sukzessive seine Druckproduktionen auf eine ressourcenschonende Produktionsweise, nach Cradle to Cradle, um. Größter Meilenstein auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Unternehmen wird ab Ende 2020 das neue Firmengebäude sein, für das Schwalbe mehr als 20 Mio. Euro in den Stammsitz investiert. Es setzt Maßstäbe für eine ökologische Bauweise und eine nachhaltige Unternehmenskultur. Etwa wurden weitestgehend gesunde Materialien verwendet, die am Ende der Nutzung recycelt werden können. Sowohl im Außenbereich als auch im Innenausbau kommen ausschließlich schadstofffreie Materialien zum Einsatz. Weitere ökologische Bausteine sind die Stromerzeugung durch Solar-Zellen, Regenwasser-Nutzung über Zisternen, Deckensegel zur Temperaturregelung, beste Raumgesundheit oder der begrünte Dachgarten.

Schwalbe – ganz auf Fahrradreifen und Schläuche eingestellt
Die Ralf Bohle GmbH ist mit ihrer Marke Schwalbe Europas Marktführer für Fahrradreifen und zudem über Vertriebspartner in knapp 70 Ländern vertreten. Das Familienunternehmen, gegründet 1922 in Bergneustadt, beschäftigt 160 Mitarbeiter bei der Ralf Bohle GmbH in Reichshof und 60 Mitarbeiter in fünf Tochterunternehmen in Europa und Nordamerika. Dazu kommen 3.500 Mitarbeiter an den Produktionsstandorten in Indonesien und Vietnam, die mit dem langjährigen Produktionspartner Hung-A als Gemeinschaftsunternehmen betrieben werden. Zwei wichtige Säulen im Erfolgskonzept sind die Konzentration des Produktportfolios ganz auf Fahrrad- und Rollstuhlreifen sowie die enge Partnerschaft mit dem Fahrradfachhandel.

 

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SCHWALBE | Ralf Bohle GmbH
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Schwalbe meldet Rekordumsatz Download (pdf, 220,4 KiB) Frank Bohle präsentiert Schwalbes grüne Meilensteine: Vom einzigen Schlauchrecyclingsystem auf dem Markt über nachhaltige Gummi-mischungen bis zur neuen, nach ökologischen Maßstäben errichteten Logistikzentrale.
Foto: Schwalbe/Sabine Kunzer
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