The Nina Hoffmann Documentary

 

Wir haben Nina Hoffmann durch die Höhen und Tiefen der Saison 2020 begleitet. Dabei durften wir Nina nicht nur mit unserem Race Support vor Ort unterstützen, sondern sie auch per Video begleiten. In unserer Dokumentation teilt Nina ihre ganz persönlichen Einblicke zu dieser mehr als turbulenten Renn-Saison.

Nina Hoffmann

vom Speerwurf zum Downhill

Nina Hoffmann wird zurecht als einer der Shooting-Stars der Downhill-Szene gehandelt. Vor gerade mal fünf Jahren stand die amtierende Deutsche Downhill-Meisterin bei ihrem ersten MTB-Rennen am Start. Als Speerwerferin wurde Nina immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen, weswegen sie zur Abwechslung aufs Mountainbike stieg. Und schon nach dem ersten Rennen stand fest: Der Traum vom Olympiasieg im Speerwurf wird durch den Traum vom Regenbogen-Jersey eingetauscht.

Saison 2020

mehr Off-Season als geplant

Mit voller Motivation ging es in die Saison 2020, aber das chaotische Jahr machte auch dem Renn-Kalender einen Strich durch die Rechnung: Immer wieder wurden Rennen verschoben oder sogar komplett abgesagt. Diese ungeplant lange Off-Season machte es den Athleten alles andere als leicht, ihre Form und ihre Motivation auf Top-Niveau zu halten. Nina nutze die Chance, um weiter hart für die Weltmeisterschaften in Leogang zu trainieren und, um das richtige Set-Up für ihr Bike zu finden. Da kam ihr die Neuauflage unserer Big Betty gerade recht, denn so hatte Nina genügend Zeit, um den neuen Reifen zu testen. Aber 2020 wäre eben nicht 2020 gewesen, hätte Nina ihre neue Reifenkombination wie geplant unter Rennbedingungen zum Einsatz bringen können…

Der Allround-Reifen für trockene bis feuchtnasse Böden: Schwalbe Big Betty. Die Neuauflage kommt mit abgestützten Bremskanten und einem aggressiven Profil für ausgezeichneten Grip. Perfekt am Hinterrad in Kombination mit Magic Mary.

Schlammschlacht

die Weltmeisterschaften in Leogang

Nach der Unsicherheit der vorhergegangenen Monate waren die Erwartungen für die Weltmeisterschaften in Leogang groß. Ob sich das harte Training der letzten Monate auszahlen würde? Leider machte das Wetter den Athleten einen Strich durch die Rechnung: in einer regelrechten Schlammschlacht mussten sich die Fahrer die Strecke runter kämpfen. Auch bei Nina war der Rennlauf durch mehrere Stürze geprägt und die Enttäuschung entsprechend riesig. Aber an eine Verschnaufpause war leider nicht zu denken, denn schon am darauffolgenden Wochenende ging es zum World-Cup-Rennen nach Maribor – mit samt schmerzenden Handgelenken und Hüftproblemen.

That’s racing: Nach zwei Stürzen im Rennlauf ist die Enttäuschung riesig und die Chance auf’s Podium erstmal dahin…

World Cup Maribor

Nina Hoffmanns unerwarteter Sieg

Nachdem ihr die Stürze immer noch in den Knochen steckten, war es für Nina umso schwieriger, sich für ein weiteres Rennen aufzuraffen; physische und mentale Stärke waren gefragt, um auch bei Regen und Nebel wieder auf’s Rad zu steigen. Aber spätestens nach der Quali war Ninas Selbstbewusstsein zurück, denn die Zeiten haben klar gezeigt: eine Podiumsplatzierung ist durchaus möglich! Im finalen Rennlauf folgte sie ihrem Credo: locker sein, Spaß haben und pushen. Und genau diese Mischung hat Nina nach ganz vorne gebracht und ihr den Sieg beim World Cup in Maribor beschert! Damit ist Nina Hoffmann die erste Deutsche nach 25 Jahren, die einen Downhill World Cup für sich entscheiden konnte. Und damit nicht genug: denn in der Gesamtwertung konnte sich Nina einen hervorragenden dritten Platz sichern. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser unglaublichen Saison und freuen uns gemeinsam ins nächste Jahr zu starten!

Die strahlende Siegerin: Nina Hoffmann ist die erste Deutsche nach über 25 Jahren, die einen DH-Welt-Cup gewonnen hat! Wir gratulieren herzlich zu dieser überragenden Leistung und freuen uns auf eine spannende Saison 2021!