Georg Egger und Lukas Baum, Speed Racing Company gewinnen mit grandiosem Einsatz bei ihrem ersten Cape Epic Start.


Weitere Erfolge im Elite Männer Team sowie im Masters Team


Georg Egger und Lukas Baum vom Team Speed Racing Company konnten sich in einem beeindruckenden Rennen durchsetzen.

DAS RENNEN


Spannung bis zum Ende und Sieger mit denen niemand gerechnet hat. Georg Egger und Lukas Baum vom Team Speed Company Racing haben nicht nur ihr erstes Cape Epic gewonnen, sondern auch die Herzen aller Rennsportfans im Sturm erobert.
Nach einem sicher aussehenden Sieg mussten sich Marathonweltmeister Andreas Seewald und sein Partner Martin Stosek noch auf der finalen Etappe den Youngsters geschlagen geben.
Den Siegern und allen Teilnehmern gebührt großer Respekt und Glückwunsch zu Ihren Erfolgen.




Interview mit Georg Egger

Attacke - Körner sparen war nicht angesagt

Georg Egger und Lukas Baum, Speed Racing Company, erobern die Herzen und einen grandiosen Cape Epic Sieg.
     
 
Georg, herzlichen Glückwunsch zu Eurem großem Erfolg und der super beeindruckenden Show. Das erstes Cape Epic, wie verlief die Woche für Euch?

Puhh, Anfang des Jahres war noch überhaupt nicht klar, ob wir das finanzieren können. Die Erfolge bei Etappenrennen in Spanien haben uns dann den entscheidenden Push gegeben. Mit „low-budget“ und Lukas Papa als Mädchen für alles sind wir zu Dritt in einem Camper angetreten.

Wie ging das Rennen für Euch los?

Zuerst einmal haben wir krass gestaunt, wie riesig der Event war. Was für ein Aufwand alleine die Orga vor und nach dem Start vom den Team fordert. Wir mussten viele Sachen beachten. Die großen Teams hatten sogar Food-Trucks dabei. Wir waren so geflasht, dass wir uns nach der Nummernausgabe erst mal in unseren Camper verkrochen haben, um das alles zu verdauen.

Und dann habt Ihr gleich zum Auftakt geliefert und alle überrascht?

Ja, Wahnsinn! Gleich Zweiter im Prolog, wir wussten wir waren gut drauf…und dann hatten wir wie so viele andere Teams erst einmal auf Etappe 1 und 2 mit Magenproblemen zu kämpfen. Die Hitze und der Stress haben uns zu schaffen gemacht, trotzdem hatten wir mit Platz 7 und 5 die Situation gut im Griff und ab Etappe 3 ging es dann richtig los.

Und dann kam die verflixte 5te Etappe?

Wir hatten ca. 4 Minuten Rückstand auf die Leader und das Ziel war ins Gelbe Trikot zu fahren. Wieder Stress, wir kannten die Etappe nicht, hatten gut 2 Minuten Vorsprung, haben dann aber eine Abbiegung verpasst und standen mit Begleitmotorrad mitten in einem Feld. Oh Mann, was haben wir geflucht. Dann wieder zurück und wir waren 2 Minuten hinter der Spitze. Mit Vollgas ging es dann los, das Feld hat dumm geschaut, als wir plötzlich von hinten kamen. Wir haben dann mit voller Wut gleich wieder attackiert, doch sie haben uns nicht mehr weggelassen. Obendrauf verloren wir am letzten Berg vor dem Ziel nochmal 2 Minuten.

Wie ging es dann weiter?

Tja, dann hatten wir 7 Minuten auf die Leader vor den letzten beiden Etappen. Alle dachten, wir sind platt und keiner hat uns nach der verflixten fünften Etappe noch den Willen zugetraut.

 Wo kam dieser Wille her?

(Lacht) Mit der Wut im Bauch haben wir einen Plan für die sechste Etappe geschmiedet - eine heftige Attacke durchziehen, das hat die anderen mental geknackt.

Und dann waren es immer noch 2.45 min vor der letzten Etappe?
Wir haben dann alles auf eine Karte gesetzt und uns gesagt, nochmal das gleiche wie zur sechsten Etappe. …Attacke, Gelb abhängen und nicht mehr umdrehen. Das war komplett krank, wir sind 3 ½ Stunden auf dem Level eines 1:30 XC Rennens gefahren. Unser Mut und das Risiko wurden belohnt, unglaublich.

Lief außer dem falschen Abbiegen alles glatt?

Uns hat es zusammen insgesamt dreimal richtig aufgestellt, zum Glück ohne heftige Konsequenzen und wir hatten nur einen einzigen Platten, aber nicht wegen der Devil Thorns, sondern einer blöden Scherbe. Nino war direkt hinter uns, ihn hat es auch erwischt.
Ansonsten waren die Reifen echt Hammer - Racing Ralphs, Tubeless vorne und hinten mit  Super Ground Gummimischung. Wir hatten beide mehrere, heftige Durchschläge, die Reifen haben alles weggesteckt.

Nochmals herzlichen Glückwunsch, Respekt vor Eurer Leistung und genießt den Erfolg.


 
Wenn Georg nicht Rennen fährt oder trainiert, ist der studierte Maschinenbauer Hausmann und Papa eines kleinen Töchterleins. Sein Partner Lukas studiert BWL und ist nach einer längeren Pause erst vor kurzem wieder in den Leistungssport zurückgekehrt.


FAHRER SET-UP




Team Speed Company Racing und Canyon Northwave vertrauten auf Schwalbe Racing Ralph und Racing Ray, um schnell und trotz Devil Thorns sicher ins Ziel zu kommen. Die Athlethen nutzen dafür Reifen mit der Tubeless Technology. Eingesetzte Räder kamen von den Herstellern Canyon, Bulls, Orbea und Cube.

Das fahren die Profis:

WEITERE TOP-ERGEBNISSE


Zu einem legendären Sieg für der fünfmalige Cape Epic Gewinner Karls Platt mit seinem einzigen Gegner Christoph Sauser in der Master Klasse. Beide sammelten mit Ihrer Aktion für Kinder in Süd Afrika. Karl Platt hat bei allen seinen Cape Epic Erfolgen auf Schwalbe Reifen vertraut.

Die Schwalbe Helden von Cape Epic:
Elite Männer Team:
1. Team Speed Company Racing
2. Canyon Northwave MTB

Masters Team:
1. Karl Platt songo NinetyOne Epic Legends


Fotograf: Moritz Sauer Instagram: @moemoemoritz


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