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Ultremo mit R-Faktor

 

Radikaler Racer mit nur 180 Gramm

 

 

Zehn Prozent weniger Rollwiderstand, ein reduziertes Pannenrisiko und mit 180 Gramm das geringste Gewicht unter allen vollwertigen Profi-Rennreifen auf dem Markt: Mit drei gezielten Innovationen verbesserte Schwalbe die Werte seines Ultremo weiter. Das Ergebnis ist der neue Ultremo R.

 

Der „R“-Faktor als Zusatz am Ultremo steht für die Innovationen, die in ihm stecken: ein radiales Konstruktionsprinzip, ein Triple Compound mit Nano-Partikeln und ein patentierter Pannenschutz mit Keramik-Teilchen. Schon als der Reifen 2006 auf den Markt kam, war er binnen weniger Monate der Shootingstar unter den Radrennreifen. Heute fahren ihn zwei ProTour-Teams. An den Spitzenmodellen großer Marken leuchtet der silberweiße Schriftzug auf der Reifenflanke. Mit dem rotem „R“ wird er jetzt noch markanter.

Was am Ultremo R radial ist, ist das Konstruktionsprinzip, nach dem der Schutzgürtel in den Reifen integriert wurde. „Wir haben ihn nicht - wie bei Fahrradreifen üblich - diagonal zur Lauffläche, sondern radial in den Reifen eingebaut. Das bedeutet: das Kreuzgewebe des HD Ceramic Guard bildet im Verhältnis zur Fahrtrichtung entweder einen 90 Grad- oder einen Null-Grad-Winkel. Die im Null-Grad-Winkel verlaufenden Fäden entsprechen dem Gürtel eines Radialreifens“, erklärt Schwalbe-Techniker Markus Hachmeyer. Diese radialeKonstruktion trägt - gemeinsam mit dem neuen Compound - dazu bei, den Rollwiderstand um zehn Prozent zu reduzieren.

 

Patentierter Schutzgürtel mit Keramik-Partikeln - so dicht wie kein anderes Gewebe weltweit.

Um den „R“-Faktor verbessert wurde auch der Schutzgürtel. Der High Density Guard ist eine einzigartige Technologie, die Schwalbe gemeinsam mit dem US-Unternehmen Warwick Mills für den Ultremo entwickelte. Warwick Mills hält 14 internationale Patente auf hochfeste Webverfahren und gilt weltweit als Innovationsführer bei Industrietextilien. „Kein anderer Schutzgürtel in Fahrradreifen ist auch nur annähernd so dicht gewebt“, sagt Hachmeyer. Durch diese Technologie wurde es beim Ultremo erstmals möglich, auch bei sehr leichten Reifen eine extrem hohe Pannensicherheit zu gewährleisten.

Neu ist auch die Beschichtung mit Keramik-Partikeln: Kleine Scherben bleiben gern im Reifen stecken und schneiden sich langsam durch den Schutzgürtel. Dieser stetige Angriff wird durch die Keramik-Partikel gebremst. Denn Keramik ist härter als Glas, die Scherben werden stumpf.

„Mit diesen High-Tech Werkstoffen und dem radialen Konstruktionsprinzip stößt der Ultremo R in neue Leistungsdimensionen vor“, sagt Markus Hachmeyer. „Erst durch unsere High-Density Technik wurde es möglich und sinnvoll den Schutzgürtel radial in einen Fahrradreifen einzubauen. Dadurch bleibt der Reifen formstabiler, die innere Reibung und der Rollwiderstand werden reduziert.“

 

Nano-Technologie verbessert Grip und Rollwiderstand

Das Compound profitiert ebenfalls von einer neuen Partikeltechnologie. Ein spezielles neues Polymer und Partikel in Nano-Größe bringen die entscheidende Verbesserung. Statt geradezu „gigantischer“ 200 Nanometer misst ein Teilchen nur noch bescheidene zehn Nanometer, also 0,00001 Millimeter. Oder anders ausgedrückt: Ein Nano-Partikel verhält sich zu einem Meter wie ein Fußball zum Planeten Erde. Diese Verringerung hat zwei entscheidende Vorteile: Die innere Reibung im Gummi wird reduziert, dadurch sinkt der Rollwiderstand. Und viele kleine Partikel haben mehr Oberfläche als wenige große - mehr Kontaktfläche bedeutet zugleich mehr Haftung. Das Ergebnis ist ein hervorragendes neues Allround-Compound für das Laufflächenzentrum. Darunter liegt das extrem leicht rollende Basiscompound. Und seitlich packt das griffige Schultercompound. „Diese drei Gummimischungen bilden unser einzigartiges Triple Nano Compound“, betont Hachmeyer.

Der Ultremo R ist ab 2009 im Fahrradfachhandel erhältlich. Neben Schwarz wird er mit Reifenschultern in Weiß, Silber, Pink, Rot, Gelb und Blau angeboten. Optional gibt es ihn in der Version „Double Defense“: Eine zusätzliche Gewebelage („Snakeskin“) schützt vor allem an Schulter und Seitenwand - sinnvoll bei Frühjahrklassikern und ruppigen Strecken.

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Ultremo DD
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Ultremo R
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